Internationalisierung von E-Commerce Dienstleistungen im mittelständischen Agenturgeschäft als strategisches Wachstumsinstrument in den Nordics

Die unternehmerische Internationalisierung ist längst nicht mehr nur ein Thema für große Industrieunternehmen. Die Globalisierung der Märkte und insbesondere auch die Digitalisierung aller Unternehmensbereiche ermöglicht es auch mittelständischen Dienstleistern ihren Wirkungskreis über nationale Grenzen hinaus zu erweitern. Auch bei der Betrachtung der deutschen Wirtschaft wird deutlich, dass der unternehmerische Außenhandel sowie die Wertschöpfung durch Dienstleistungen zwei tragende Elemente dieser sind. Zum einen exportiert kaum ein anderes Land mehr Kapital, Waren und Dienstleistungen als Deutschland. Zum anderen besteht die deutsche Wirtschaft, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), zu über 68% aus Dienstleistungen. Eine Korrelation zwischen diesen beiden Grundsäulen der deutschen Wirtschaft ergibt sich allerdings nicht. Im Gegenteil: Der oft beschriebene Exportüberschuss deutscher Unternehmen ist auf Warenhandel begründet, während weniger als 20% des deutschen Exports auf Dienstleistungen beruht. Vielmehr ergibt die Außenhandelsbilanz aus Dienstleistungssicht sogar ein Defizit von 20 Milliarden Euro, da mehr Dienstleistungen importiert als exportiert werden. Ein Großteil der bisherigen Forschung betrachtet die Internationalisierung aus der Perspektive von Industrieunternehmen bzw. Sachleistungsherstellern. Weiterhin ist auffällig, dass die extreme Typenvielfalt von Dienstleistungen oft nicht berücksichtig wird.

Gerade im Bereich der E-Commerce Dienstleistungen besteht hierbei Nachholbedarf. Zwar wächst der E-Commerce Umsatz in Europa jährlich im zweistelligen Bereich, trotzdem sind nicht einmal ein Fünftel der Unternehmen auf den elektronischen Handel eingestellt. Daraus ergibt sich ein hoher Bedarf für länderübergreifende Beratung und Implantierung von E-Commerce Lösungen, welcher ein gewaltiges Wachstumspotential  für den deutschen Dienstleistungssektor bietet. Besonderes Potential für grenzüberschreitende Dienstleistungen im Bereich des E-Commerce scheinen die Nordics aufgrund ihrer historisch und geografisch bedingten Affinität zum Online- und Versandhandel sowie einem hohen Digitalisierungsbedarf zu bieten. Zu den Nordics gehören laut Eigendefinition Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden, welche ähnliche Gesellschaften, Kulturen und Gewohnheiten aufweisen.

Auch die dotSource GmbH (dotSource) aus Jena, als mittelständische E-Commerce und Digitalagentur, hat dieses Potential erkannt. Seit mehr als 12 Jahren berät und unterstützt sie Unternehmen bei der Digitalisierung von Marketing, Vertrieb und Services. Bisher ist die Agentur hauptsächlich auf dem deutschsprachigen Markt aktiv. Durch Vereinheitlichung und Vereinfachung von Geschäftstätigkeiten, Prozessen und Transaktionen auf dem europäischen Markt sowie dem steigenden Bedarf nach E-Commerce Dienstleistungen stellt sich immer mehr die Frage nach langfristigen und nachhaltigen Wachstumsstrategien im Ausland.

Demnach ist das primäre Ziel dieser Arbeit zu untersuchen, ob die Internationalisierung von E-Commerce Dienstleistungen in den Nordics als ein nachhaltiges und strategisch zielführendes Instrument zum Unternehmenswachstum mittelständischer Agenturen beitragen kann. Zunächst muss geprüft werden, welche Besonderheiten, Erfolgsfaktoren und Potentiale sich bei der Internationalisierung von E-Commerce Dienstleistungen ergeben. Mit den Erkenntnissen des ersten Teils können die nordischen Länder anschließend hinsichtlich ihrer Eignung als nachhaltige Internationalisierungsmärkte analysiert werden. Um soziokulturelle Unterschiede sowie Differenzen hinsichtlich der wirtschaftlichen, politisch-rechtlichen, geografischen oder technologischen Rahmenbedingungen aufzuzeigen, werden Besonderheiten des dänischen, finnischen, norwegischen und schwedischen Marktes herausgegriffen und parallel betrachtet. Zudem soll untersucht werden, wie sich die gewonnenen Erkenntnisse auf die unternehmerische Praxis anwenden lassen. Dementsprechend sollen die Untersuchungen in einer Handlungsempfehlung für das hier untersuchte Fallbeispiel der dotSource GmbH münden.

Export von Informations- und Kommunikations-Diensteleistungen

Kostenloser Download der gesamten Bachelorarbeit von Tobias Köcher


Keine Kommentare

Evaluierung einer OpenSource Hot Deployment Software für Java im Softwareentwicklungsprozess

Die Motivation der vorliegenden Masterarbeit ist der Zeitverlust beim wiederholten
Deployment von Java-Anwendungen auf dem Anwendungsserver im Softwareentwicklungsprozess.
In der Arbeit werden verschiedene OpenSource Softwareprodukte, welche versuchen
den Zeitverlust zu minimieren, untersucht und verglichen, mit dem Ziel das quali -
zierteste Produkt auszuwahlen und zu evaluieren. Zwar gibt es bereits eine quali -
zierte Software mit Namen JRebel, doch diese ist ein kostenintensives, kommerzielles
Produkt und somit nicht fur jeden erschwinglich.
Fur detaillierte Untersuchungen wurde die DCEVM als geeignetstes Softwareprodukt
ausgewahlt und anschlieend evaluiert. Ihre Einrichtung auf den Servern der
dotSource GmbH wurde dokumentiert und eigene Anpassungen erlautert. Im Rahmen
der Arbeit wurden zunachst theoretische Nachforschungen angestellt und anschlie
end die praktischen Prozesse bei der Einrichtung der Software und dem Programmieren
eines eigenen Plugins erlautert.
Gerichtet ist die Masterarbeit an Firmen und Privatpersonen, welche uber die Einf
uhrung einer OpenSource Hot Deployment Software nachdenken, und an Interessierte,
die mehr uber das Thema erfahren mochten.

Ebenen der Code-Evolution

Kostenloser Download der gesamten Masterarbeit von Andreas Heinzig


Keine Kommentare

Faltungsnetzwerke zum Kategorisieren von Onlineshop-Webseiten

Die Klassifizierung von Mustern stellt für Maschinen immer noch ein Problem dar. Mit der Einführung des Begriffs “Deep Learning” 2006, wurde der schon für fast tot erklärte Zweig der Neuronalen Netze des Fachbereichs Maschinelles Lernen wieder entdeckt. Dabei wurden speziell in den letzten fünf Jahren große Erfolge mit Faltungs- netzen erzielt. Faltungsnetze zählen zu den “Deep neural networks” und basieren auf Techniken der digitalen Signalverarbeitung. In die- ser Arbeit werden verschiedene Faltungsnetzwerke erstellt und auf ihre Fähigkeiten zu klassifizieren und zu generalisieren überprüft. Bei den zu klassifizierenden Daten handelt es sich um Bilder von Shop-Webseiten, diese sollen in die Kategorien Produktdetailseiten und Nicht-Produktdetailseiten eingeteilt werden. Dabei wird auf Al- gorithmen und Techniken zurückgegriffen, die in Modellen Verwen- dung finden die als State of the Art gelten.

Aufbau Faltungsnetz nach Vaillant

Kostenloser Download der gesamten Bachelorarbeit von Sebastian Ebert


Keine Kommentare

Personalisierung als Wettbewerbs-faktor: Eine ökonomische Analyse des deutschen E-Commerce Marktes für Werkzeuge im Bereich Business-to-Business

Der Onlinehandel gewinnt mit fortschreitender Digitalisierung mehr und mehr an Dynamik und Handelsvolumen. Während der Electronic Commerce im Bereich Business-to-Consumer (B2C) aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, entdecken zunehmend auch Unternehmen im Geschäftskundenumfeld die Potenziale des E-Commerce.

Die Idee des E-Commerce im Segment Business-to-Business (B2B) ist hierbei nicht neu, so vernetzen Unternehmen bereits seit den 90er Jahren ihre EDV-Systeme, um mittels elektronischem Datenaustausch Prozesse zu optimieren und zu automatisieren. Als Paradebeispiel dient die Automobilindustrie mit ihren eng verzahnten Liefer- und Produktionsketten und bis ins Detail optimierten Geschäftsprozessen. Aufgrund des hohen Ressourcen-Aufwands ist die Nutzung von EDI-Systemen vor allem bei größeren Unternehmen die Regel. Für kleine und mittelständische Unternehmen ist der Aufwand, individuelle Schnittstellen zu Lieferanten und Kunden einzurichten, in den meisten Fällen zu groß.

Um anderweitig die Potenziale und Chancen des Electronic Commerce zu nutzen, eignet sich wie im B2C, auch im B2B der Vertrieb über Onlineshops oder Onlinemarktplätze. International aufgestellte Unternehmen wie Amazon oder Alibaba haben dies bereits frühzeitig erkannt und ihr Leistungsportfolio im Business-Segment entsprechend ausgebaut. Auch viele deutsche Hersteller und Händler verfügen mittlerweile über eigene Onlineshops oder nutzen Onlinemarktplätze als V ertriebskanal, wobei die Möglichkeiten hier noch lange nicht ausgeschöpft werden. Umso mehr stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, sich gegenüber branchenfremden Anbietern oder Marktplatzbetreibern wie Amazon oder Alibaba zu behaupten. Herkömmliche Erfolgsfaktoren wie Preise, Lieferoptionen oder Zahlungsmethoden verlieren durch die gesetzten Standards der Großkonzerne an Bedeutung und werden zu Basisfaktoren. Dahingegen rückt der Kunde immer mehr ins Zentrum der Aktivitäten und individuell zugeschnittene Informationen, Angebote und Services werden zum treibenden Wettbewerbsfaktor. Stichwort an dieser Stelle ist die „Personalisierung“. Es gilt: „Je besser das Angebot eines Online-Shops zu den Bedürfnissen des einzelnen Kunden passt, umso höher ist die Conversion.

Auch die dotSource GmbH steht als Digitalagentur vor der Herausforderung, kleine und mittelständische Unternehmen ins digitale Zeitalter zu überführen. Mit ihrer Kernkompetenz, der Digitalisierung von Marketing und Vertrieb, reicht das Leistungsspektrum des Jenaer Dienstleisters von der Konzeption und Beratung bis hin zur Realisierung und Evaluierung von Lösungen und Systemen in den Bereichen E-Commerce, Product Information Management, Content Management und Customer Relationship Management. Im Bereich B2B betreut die dotSource GmbH vermehrt Unternehmen aus der Werkzeug-, Handwerkszubehör- undBaustoffbranche, wie Würth, Baywa oder Zweygart. Auch hier spielt das Thema Kundenservice und Personalisierung vor dem Hintergrund branchenfremder Online- Konkurrenz, wie Amazon, sowie den steigenden Erwartungen der Zielgruppe, eine immer wichtigere Rolle.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen sowie dem Kundenfokus der dotSource GmbH stellt sich die Frage, inwieweit deutsche Hersteller und Händler der Werkzeug-, Handwerkszubehör- und Baustoffbranche durch Personalisierung ihre Kompetenzen im B2B E-Commerce weiter ausbauen können, um auch in Zukunft auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Ziel der vorliegenden Arbeit ist im Hinblick auf diese Problemstellung zum einem die ökonomische Analyse des deutschen E-Commerce Marktes für Werkzeuge im Bereich Business-to-Business (stellvertretend für Anbieter und Hersteller der Werkzeug-, Handwerkszubehör- und Baustoffbranche) als zum anderen das Herausarbeiten von Möglichkeiten der Personalisierung in B2B Onlineshops am Beispiel des Onlineshops der BayWa AG – Baustoffe.

Personalisierungsprozess

Kostenloser Download der gesamten Masterarbeit von Laura Gerstner


Keine Kommentare

Personalisierung in Onlineshops – Entwicklung und beispielhafte Umsetzung eines fiktiven Apparel-B2C-Onlineshops mit Fokus auf personalisierbare Elemente

Die vorliegende Abschlussarbeit thematisiert den immer weiter zunehmenden Bereich personalisierter Inhalte im Online-Einzelhandel. Dabei wird die Sammlung und genaue Auswertung der kundenrelevanten Daten nicht betrachtet, sondern der Fokus auf gestalterische Umsetzung gelegt. Über die letzten Jahre haben sich in der Fachliteratur und in der Praxis Vorteile und Hemmnisse von Personalisierung bei der Umsetzung in Online-Shops herauskristallisiert. Besonders signifikante Faktoren bei der Gestaltung personalisierter Online-Shops sind das kundenseitige Vertrauen und ein maximal emotionales Einkaufserlebnis, welches in seinem Ablauf traditionellen Offline-Shops in nichts nachsteht. Erreicht werden diese Ziele unter anderem durch transparente Datennutzungsangaben und vertrauensfördernde Signale in Form von beispielsweise Siegeln oder der Einbindung von Kundenrezensionen, sowie durch auf den Kunden zugeschnittene personalisierte Inhalte, wie namentliche Ansprachen oder angepasste Navigationen.
Besondere Wichtigkeit erlangt das Thema durch die stetig wachsenden Zahlen von Nutzern, die ihre Einkäufe online tätigen und die in mehreren Studien nachgewiesene positive Wirkung personalisierter Inhalte auf die Shop-Wahrnehmung. Anhand des gesammelten Wissens wurde der Prototyp eines fiktiven Online-Modegeschäftes mit personalisierten Elementen in Form mehrerer Clickdummies erstellt und an diesen mit Hilfe von zwei zusammengestellten Personae die unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten für Neukunden und angemeldete Nutzer aufgezeigt.

Die Arbeit kombiniert damit sowohl theoretische Grundlagen zu Voraussetzungen, verschiedenen in der Forschung gestalteten Modellen und daraus resultierenden möglichen Umsetzungsansätzen personalisierter Online-Shops mit einer Beispielumsetzung im Bereich der Bekleidungsindustrie.

Verhältnis der beeinflussenden Determinanten zueinander im Kontext der individuellen Persönlichkeit

Kostenloser Download der gesamten Masterarbeit von Annika Wangemann


Keine Kommentare

Customer Relationship Management (CRM) – Systemevaluation für Mittelstands- und Großunternehmen

Durch den Aufschwung des Onlinehandels in den letzten Jahren hat sich der Ansatz des Customer Relationship Managements (CRM) in der Praxis fest etabliert. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2015, bei der deutsche Unternehmen befragt wurden, welche bedeutenden IT-Projekte in den nächsten drei Jahren im Vordergrund stehen würden, ist die Etablierung einer CRM-Software mit 25 Prozent knapp hinter der Einführung einer Omnichannel-Lösung sowie der Erneuerung des Warenwirtschaftssystems.
Da die Kundenloyalität heutzutage immer stärker abnimmt und gleichzeitig die Gewinnung von Neukunden im Vergleich zum Erhalt und Ausbau der Bestandskundenbeziehungen überproportional teurer wird, sind Unternehmen zu einer professionellen und systematischen Ausgestaltung ihrer Kundenkontakte gezwungen. Allein durch die Tatsache, dass die Wettbewerber zunehmend über neue CRM-Systeme verfügen und das Umfeld, auch international, immer aggressiver wird, werden Unternehmen zusätzlich unter Druck gesetzt.
Die Chance, sich durch die Einführung eines professionellen CRM-Systems vom Wettbewerb zu differenzieren, mehr Neukunden zu generieren und seine Bestandskunden dauerhaft zu halten, wird somit überlebensnotwendig.
Doch die Evaluation der passenden CRM-Software stellt viele Unternehmen vor Schwierigkeiten. Die Auswahl ist groß und schwer zu überblicken. Seit der Etablierung des CRM-Ansatzes gibt es nicht nur die bekannten US-Hersteller wie Salesforce, Microsoft oder Oracle. Auch europäische Hersteller wie SAP haben sich mittlerweile am internationalen Markt etabliert. Allein in Deutschland gibt es über 150 Anbieter von CRM-Softwarelösungen.

Die Einführung eines CRM-Systems bringt viele Fragen mit sich und muss gut geplant sein. Welche Lösung passt am besten zu den Geschäftsprozessen des Unternehmens? Welche Softwareanbieter gibt es und wie sollte bei der Evaluation eines CRM-Systems vorgegangen werden?
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, ein Vorgehensmodell zu erstellen, welches diese Fragen klärt. Denn laut des Marktforschungsinstituts Gartner scheitern knapp 80 Prozent aller CRM-Projekte und erbringen nicht den gewünschten Mehrwert für das Unternehmen .
Zu Beginn wird ein allgemeines Verständnis und die Grundlagen zum Thema Customer Relationship Management erarbeitet und dabei die verschiedenen Prozesse und Anforderungen eines CRM-Systems erörtert.
Anschließend wird der Evaluationsprozess für eine solche Softwareeinführung näher betrachtet. Dabei wird vorab geklärt, welche Voraussetzungen für ein CRM-System gegeben sein müssen und welche Ziele mit der Einführung überhaupt verfolgt werden sollen. Weiterhin werden die internen Prozesse bei der Evaluation, also die einzelnen Schritte bis zur endgültigen Auswahl des Systemanbieters, dargestellt und die dafür bestmöglichen Vorgehensweisen genauer erläutert. Auch auf häufig auftretende Probleme wird eingegangen, um diese schon zu Beginn der Evaluation beachten zu können und somit später zu verhindern.
Aufgrund der hohen Anzahl von CRM-Softwareanbietern werden zum Abschluss der Bachelorarbeit jeweils die führenden Anbieter für Mittelstands- und Enterpriselösungen vorgestellt und miteinander verglichen. Dabei werden die einzelnen Funktionen gegenübergestellt und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Systeme herausgearbeitet.

Prozesse im CRM

Kostenloser Download der gesamten Bachelorarbeit von René Zimmermann


Keine Kommentare

Analyse des B2B-Marktes für Marketing Automation Systeme

Die Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie, das Internet der Dinge sowie die zunehmende Vernetzung durch Social Media und digitalen Content verändern die Informationssuche, nicht nur für Individuen, sondern auch für Unternehmen. Digitale Kommunikation übt auch im Business-to-Business (B2B) Sektor einen immer stärker werdenden Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Kunden aus. Das bietet dem Marketing neue Chancen für den Kundenkontakt, die jedoch auch mit zunehmenden Herausforderungen verbunden sind. Der Kunde muss über viele Kanäle hinweg erreicht werden, um ihn zum richtigen Zeitpunkt abzuholen. Es ist jedoch sehr aufwändig die damit verbundenen Lead-Management-Aktivitäten manuell umsetzten. An dieser Stelle setzt Marketing Automation (MA) an. Mithilfe dieses Werkzeuges können Kampagnen definiert und Prozesse automatisiert und auswertbar gemacht werden.

Der Markt für MA-Systeme ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Lag der Umsatz im Jahr 2010 noch bei rund 100 Mio. US $, so ist er im Jahr 2014 bereits auf 1,2 Mrd. US $ angestiegen. Bis zum Jahr 2020 wird erwartet, dass der Umsatz um das 12-fache auf 14,51 Mrd. $ anwächst. Dennoch entfällt ein vergleichsweise kleiner Teil der MA-Nutzer auf Deutschland. Das liegt darin begründet, dass europäische Marketingleiter traditionell eher zögernd in Technologie-Projekte investieren. Das wird durch die Tatsache verstärkt, dass sich europäische Unternehmen tendenziell mit einem strengeren und komplexeren regulatorischen Umfeld bezüglich der Verwendung von Verbraucherdaten konfrontiert sehen. Dennoch ist auch in Deutschland ein Trend hin zum Einsatz von MA-Software zu verzeichnen. Aus diesem Grund soll die vorliegende Arbeit den deutschen Markt genauer betrachten. Da sich der B2B- und der Business-to-Consumer (B2C)-Markt hinsichtlich der theoretischen Grundlagen sowie Funktionsschwerpunkte von MA unterscheiden, ist hier eine Spezialisierung sinnvoll.

Da MA ursprünglich für den B2B-Bereich entwickelt wurde, soll dieser den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit bilden. Beim B2B-Marketing handelt es sich laut Kleinaltenkamp um alle Vermarktungsaktivitäten, die sich von Unternehmen an Unternehmen und andere Organisationen richten, wozu auch staatliche Institutionen zählen. B2B-Marketing wird oftmals mit den Begriffen Industriegütermarketing oder Investitionsgütermarketing gleichgesetzt. Doch es umfasst ein breiteres Feld, da es nicht nur die Beziehungen zwischen Herstellern bzw. Herstellern und anderen Organisationen abdeckt, sondern auch die Vermarktung an den konsumtiven Groß- und Einzelhandel mit einbezieht. Aus diesem Grund soll dieser Arbeit das breitere Begriffsverständnis nach Kleinaltenkamp zugrunde gelegt werden.

Struktur eines Marketing Automation Systems

Kostenloser Download der gesamten Masterarbeit von Luise Beyer


Keine Kommentare

Entwicklung und Implementierung eines Regressionstests als neues Quality-Gate in den Entwicklungsprozess eines Webshop-Systems am Beispiel der Messe Düsseldorf

Die vorliegende Arbeit umfasst die Entwicklung und Implementierung eines Regressionstests in den Entwicklungsprozess eines Webshop-Systems. Dabei wird der Frage nachgegangen,
inwiefern ein automatisierter Regressionstest den Projektprozess in der Softwareentwicklung in Form eines Quality-Gates vor dem Commit unterstützen kann. Zur Beantwortung der oben
genannten Fragestellung wird zunächst erläutert, was ein Regressionstest ist und wie sich dieser gegenüber den Entwicklertests abgrenzt. Daneben muss der Mehrwert eines solchen Tests in
der Produktion evaluiert werden. Dazu werden über einen Fragebogen bestehende Für- und Gegenargumente unter den Mitarbeitern der dotSource GmbH identifiziert und eventuelle
Optimierungsansätze herausgearbeitet. Zusätzlich werden Inhalt, Laufzeit und die Realisierung eines Regressionstests vor dem Hintergrund einer technologieunabhängigen Lösung untersucht.
Auf der Basis einer testbezogenen Fehleranalyse werden Maßnahmen und Verantwortlichkeiten im Projektprozess abgeleitet. Zuletzt werden Kriterien definiert, wie der Regressionstest in den Projektprozess integriert werden kann. Anhand dieser Kriterien wird der Regressionstest in dem Pilotprojekt „Messe Düsseldorf“ implementiert. Dabei wird die Ausführung des Tests auf der untersten Ebene in Form eines Shell-Scripts bereitgestellt. Die Anbindung der Tests in die Entwicklungsumgebung in Form eines Pre-Commit-Hooks wird durch die dotSource GmbH realisiert.
Durch den Fragebogen konnte evaluiert werden, dass die Akzeptanz der Mitarbeiter innerhalb dotSource GmbH für die Einbindung eines Pre-Commit-Regressionstests hoch ist, ebenso wie das allgemeine Qualitätsbewusstsein. Die Erfahrungen des Pilotprojektes zeigten, dass die angepassten Vorlagen der Tests mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 2 min die vorgegeben Laufzeitrestriktion erfüllen. Durch das schnelle Feedback im Fehlerfall, sollten Commits mit fehlerhaftem Code tendenziell abnehmen, die Testsysteme stabiler werden und die Qualitätssicherung dadurch insgesamt verbessert werden.

Schema Regressionstest

Kostenloser Download der gesamten Bachelorarbeit von Bastienne Sauter


Keine Kommentare

Evaluierung von XLT als Framework für automatische Frontendtests im Softwareentwicklungszyklus

Neben den weit verbreiteten Modultests werden in der Softwareentwicklung häufig auch funktionelle Oberflächentests durchgeführt. In Projekten der dotSource GmbH setzen Mitarbeiter der Qualitätssicherung das Oberflächentestwerkzeug »Xceptance LoadTest« (XLT) im Rahmen von regelmäßig durchgeführten automatischen Testfällen ein.
Zusätzlich wird XLT teilweise von Softwareentwicklern eingesetzt, um eigens entwickelte Funktionalität während des Entwicklungsprozesses von Webanwendungen funktional überprüfen zu können. Ein weiterer Teil der Entwickler setzt alternative Testwerkzeuge ein.
Es liegt im Interesse der dotSource, die Nutzung einer einheitlichen Testlösung zu forcieren, um Testaufwände zu reduzieren und somit eine Zeitersparnis sowie Kostensenkung herbeizuführen.
In dieser Arbeit wird das Oberflächentestwerkzeug XLT vorgestellt und evaluiert. Zunächst werden notwendige Definitionen und Grundlagen des Themengebietes Softwaretest und insbesondere des Teilgebietes Oberflächentest vermittelt. Anschließend wird das Werkzeug auf seine Eignung bezüglich der Durchführung von Entwicklertests überprüft. Um dies zu gewährleisten, wird das Testframework anhand eines ausgearbeiteten Kriterienkatalogs mit gegenwärtig auf dem Markt befindlichen Softwarelösungen verglichen. Grundlage des Kriterienkatalogs sind die Anforderungen der dotSource.
Weiterer Bestandteil der Arbeit ist der Vergleich von XLT-Entwicklertests mit Testfällen, welche von der Qualitätssicherung durchgeführt werden. Es sind Nachteile aufgezeichneter Entwicklertests und Anforderungen von Softwaretestern an wiederholt auszuführende Testfälle herauszustellen und darauf basierend nötige Aufwände abzuschätzen, um Entwicklertests im Rahmen dieser Regressionstests weiterverwenden zu können.
Den abschließenden Teil der Arbeit bildet die Auswertung der Ergebnisse beider Problemstellungen. Es werden darauf basierend Aussagen über die Eignung von XLT als Entwicklertestwerkzeug sowie die Weiterverwendbarkeit der auf diese Weise erzeugten Testfälle getroffen.

Capture-Replay-Schema

Kostenloser Download der Bachelorarbeit von Daniel Höhne


Keine Kommentare

Weiterentwicklung des Systems zur automatisierten Generierung von virtuellen Maschinen in der dotSource GmbH

Das Ziel dieser Arbeit ist es, ein Prozessmodell für die Verwendung virtueller Maschinen innerhalb der dotSource GmbH zu entwickeln, das bestehende Konfigurationssystem anhand dieses Modells weiterzuentwickeln und hinsichtlich seiner Effektivität zu bewerten.
Um zunächst das Verständnis für den Umgang mit den verwendeten Technologien zu verbessern, werden in Kapitel 2 die technischen Grundlagen von Vagrant und Puppet überblicksartig erläutert. Dabei wird sowohl auf deren Funktion im vorliegenden Projekt als auch die konkrete Handhabung eingegangen.
Für die Entwicklung des Modells werden grundlegende Techniken des Prozessmanagements angewendet. Aus diesem Grund wird im Kapitel 3 ein Überblick zu dessen Motivation gegeben und auf den konkreten Nutzen im vorliegenden Projekt eingegangen. Zur weiteren Vertiefung dieser Thematik werden theoretische Grundlagen hinsichtlich der Bestandteile und Darstellung von Prozessmodellen erörtert. Innerhalb der anschließenden Modellentwicklung werden alle Tätigkeit, die im Rahmen eines beliebigen Szenarios im Umgang mit virtuellen Maschinen von Relevanz sind, abstrahiert und in den Prozessverlauf eingeordnet. Auf der Basis der zuvor ermittelten theoretischen Kenntnisse entsteht so das finale Prozessmodell.
Im nachfolgenden Kapitel 4 wird die praktische Weiterführung des Systems erläutert. Hier wird in separaten Abschnitten auf die vorliegenden und neu ermittelten Anforderungen der einzelnen Abteilungen eingegangen, der aktuelle Stand vorgestellt und auf die konkrete technische Realisierung Bezug genommen. Des Weiteren werden in diesem Zusammenhang abschließend Problemstellungen, die im Rahmen der Umsetzung festgestellt und als relevant für die Projektfortführung eingeschätzt wurden, dargelegt und erläutert.
Nachdem ein passendes Modell entwickelt und die geplanten Umsetzungen durchgeführt wurden, bildet die Auswertung der Ergebnisse den Kern des Kapitels 5. In diesem werden alle Aspekte der ermittelten Einsatzszenaren hinsichtlich des bisher etablierten Vorgehens und der durchgeführten Automatisierung betrachtet. Das erstellte Modell bildet dabei die Basis für zeitliche Messungen und eine objektive Bewertung im Rahmen der entwickelten Testszenarien. Innerhalb einer abschließenden Gegenüberstellung der erfassten Ergebnisse wird die Wirtschaftlichkeit der durchgeführten Maßnahmen bewertet und ein erster Ausblick zur Zukunft der betrachteten Prozesse gegeben.
Abschließend werden im Rahmen des Fazits noch einmal wichtige Zwischenergebnisse zusammengefasst und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse vorgestellt.

Abbildung virtuelle Maschine

Kostenloser Download der Bachelorarbeit von Sebastian Benda


Keine Kommentare