
Business Summary
REHAU Interior Solutions entwickelt hochwertige Produkte für den Möbel- und Innenausbau, von Kantenbändern und Oberflächen bis zu Rollladen und Sockelblenden. Der Global Player mit 9 Produktionsstätten und 75 Standorten weltweit setzt dabei seit Jahren auf digitale Vertriebskanäle.
Um den wachsenden Anforderungen der B2B-Zielgruppe an Performance und Nutzerfreundlichkeit gerecht zu werden, sollte die bestehende SAP Commerce-Plattform auf eine moderne, modulare Frontend-Architektur umgestellt werden.
Gemeinsam mit dotSource aktualisierte REHAU Interior Solutions seine SAP-Storefront und integrierte zentrale Funktionen wie Preislogik und Bestellübersichten in die neue Lösung.
Das Ergebnis: ein updatefähiges, performantes Frontend, das optimal an die bestehende Systemlandschaft des Unternehmens angebunden ist.

Kunde | REHAU Interior Solutions |
Branche | Chemicals & Synthetics |
Technologie | SAP Commerce Cloud / Spartacus (Composable Storefront) |
Schwerpunkt | Frontend-Entwicklung, Digital Consulting |
So profitiert REHAU von der Frontend-Modernisierung
und höhere Codequalität als Grundlage für langfristige Wartbarkeit
für B2B-Kunden dank stabilerer und performanter Shop-Oberfläche
und transparente Bestellübersicht durch in die Zielarchitektur integrierte Kernfunktionen
der SAP Commerce-Plattform für internationale Rollouts und neue Services
Projektrahmen
Über REHAU Interior Solutions
REHAU Interior Solutions ist ein weltweit führender Anbieter von Möbelkomponenten mit Schwerpunkten auf Kantenbändern, Oberflächen und Rollladensystemen. Mit seinen über 3.000 Mitarbeitenden versorgt das Unternehmen Kunden aus Großindustrie, Handel, Handwerk und Interior Design mit innovativen Lösungen für Möbelbau und Inneneinrichtung.
Dabei kombiniert REHAU Interior Solutions hohe Produkt- und Servicequalität mit einem Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit. Im Bereich Digitalisierung nimmt REHAU innerhalb der Branche eine klare Vorreiterrolle ein und treibt Commerce-Prozesse, Produktdatenqualität und digitale Services seit Jahren konsequent voran.
Ausgangslage
REHAU Interior Solutions verfolgte das Ziel, sein SAP Commerce System konsequent in Richtung modularer, headless-basierter Architektur weiterzuentwickeln. Dies bot strategische Vorteile, um sich von der Konkurrenz abzuheben und wachsenden Ansprüche der Kunden an digitale Bestell- und Serviceprozesse besser gerecht zu werden.
Mit seiner hybriden E-Commerce-Landschaft hatte REHAU frühzeitig moderne Headless-Ansätze erprobt. Allerdings machten technische Besonderheiten wie spezialisierte Integrationen und individuelle Backend-Prozesse die Weiterentwicklung zunehmend komplex und bremsten die Umsetzung neuer Funktionen.
Herausforderungen
Im Projektverlauf war die Konsolidierung spezialisierter Schnittstellen und nicht-standardisierter Preis- und Verfügbarkeitslogiken besonders anspruchsvoll. Das Projektteam musste unterschiedliche Datenquellen für Produkt- und Materialinformationen so zusammenführen, dass Informationen im Shop-Frontend konsistent zur Verfügung stehen.
Parallel dazu galt es, die Arbeitsweisen und Entwicklungsabläufe der beteiligten Teams zu synchronisieren. Änderungen sollten schneller getestet und Feedback aus den REHAU-Fachbereichen gezielter einfließen – und das bei gleichzeitig stabil laufendem Tagesgeschäft.

Der Weg zum modernen Headless Frontend
Architektur- und Prozessberatung
Den Auftakt des Projekts bildete eine umfassende Beratung durch dotSource zur Frontend-Architektur sowie Entwicklungsprozessen und zur API-Integration. Daraus entstand ein klares Zielbild für das Spartacus-Frontend und ein sauber abgestimmtes Zusammenspiel der angebundenen Systeme.
Funktions-Migration der Composable Storefront
Die bestehende Frontend-Lösung migrierte dotSource auf die neue Version und überführte dabei zentrale Funktionen in die aktualisierte SAP Composable Storefront. So schuf das Projektteam die Grundlage, um weitere Ausbaustufen des Frontends sicher und planbar umzusetzen.
Gemeinsames Architektur-Review
In einem gemeinsamen Workshop am REHAU-Hauptsitz evaluierte das Projektteam umfassend die Architektur und Entwicklungsprozesse. Dies sorgte für ein gemeinsames Verständnis der relevanten Schritte, klare Verantwortlichkeiten und eine besser abgestimmte Roadmap.
Integration bestehender Systeme
Die Bestandssysteme wurden an die Composable Storefront angebunden und bestehende Integrationen – etwa zum ERP-System – berücksichtigt. So konnte REHAU die gewachsene Backend-Landschaft mit SAP Commerce weiterhin nutzen, während das Frontend gezielt modernisiert wurde.
Mehr Details zu Produktdaten
Über die bestehende PIM-API integrierte dotSource erweiterte Produkt- und Materialinformationen, darunter detaillierte Platteninformationen als neues zentrales Feature. Dadurch stehen der B2B-Zielgruppe nun aussagekräftigere Produktdaten zur Verfügung, die Auswahl und Bestellung erleichtern.
Schrittweise zur Gesamtlösung
dotSource integrierte die umgesetzten Storefront-Funktionalitäten bis zum Go-Live-Zeitpunkt schrittweise in die SAP-Gesamtlösung. Der produktive Rollout und die Aktivierung im Live-System erfolgten anschließend durch REHAU intern.
Deep Dives zum Projekt
Umfassende Beratung zu Headless & Frontend
dotSource unterstützte REHAU Interior Solutions bei der Ausgestaltung einer klar strukturierten, modularen Headless-Architektur im Rahmen der bestehende Systemlandschaft. Dazu gehörten Empfehlungen zur schrittweisen Auslieferung neuer Features und zur Ausrichtung nah an den SAP-Standards.
Ergänzend bewerteten und optimierten die dotSource-Experten Integrationswege für Commerce-, PIM- und ERP-Daten und zeigten Best Practices für API‑Integration auf, sodass Frontend und Backend zielgerichtet zusammenwirken.
Funktions-Migration als Grundlage
Vor der Umsetzung neuer Funktionen führten REHAU Interior Solutions und dotSource zunächst eine Funktions-Migration der bestehenden Frontend-Lösung durch. Dabei wurden zentrale Elemente wie Preisberechnung, Bestellhistorie und Order-Details in die neue Architektur überführt. Zudem hielt dotSource das System durch permanente Updates der Composable Storefront immer auf dem aktuellsten Stand.
So bleibt die gewohnte Informationsbasis für die B2B-Kunden erhalten, während im Hintergrund ein moderneres technisches Setup entstand.
Agile Projektarbeit
Das Projekt folgte über mehrere Ausbaustufen hinweg agil dem Scrum-Ansatz: Jede Stufe wurde als eigenes Inkrement geplant und umgesetzt.
Kickoff- und regelmäßige Abstimmungssyncs sowie Reviews der Ausbaustufen sorgten dafür, dass Fragen zu Architekturfragen, API‑Integrationen und Frontend‑Komponenten jeweils frühzeitig adressiert werden konnten. Zudem konnten Feedback aus den Fachbereichen schnell in die nächsten Sprints einfließen.
Headless und Frontend-Modernisierung für zukunftssicheren B2B-Commerce
Mit der modernisierten SAP Composable Storefront hat REHAU Interior Solutions eine Basis geschaffen, um seine E-Commerce-Services schrittweise und nah an den Bedürfnissen der B2B-Zielgruppen weiterzuentwickeln.
Die standardnahe, Headless-orientierte Frontend-Lösung sorgt dafür, dass neue Funktionen gezielt ergänzt werden können, ohne umfangreiche Änderungen an der bestehenden Systemlandschaft vorzunehmen. REHAU hat somit neue Freiräume für künftige internationale Rollouts und neue digitale Angebote.
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