
Business Summary
Bardusch stand vor der Aufgabe, seine gewachsenen SAP-Commerce-basierten Shops zu überprüfen und eine tragfähige Grundlage für eine moderne E-Commerce-Plattform zu schaffen.
In einer gemeinsamen Vorphase mit dotSource lag der Fokus darauf, die bestehende Systemlandschaft einzuordnen und einen klaren Rahmen für die Neuausrichtung zu definieren.
Im Projekt wurden SAP Commerce als Backend bewertet, ein Composable-Ansatz erarbeitet und dazu passende Technologien für CMS und Frontend identifiziert.
Ergebnisse der Vorphase sind eine abgestimmte Zielarchitektur sowie klar strukturierte Umsetzungsschritte als Startpunkt für die anschließende Implementierung.

Kunde | Bardusch GmbH & Co. KG |
Branche | |
Technologie | SAP Commerce Cloud, Storyblok CMS, Nuxt.js |
Schwerpunkt | Digital Consulting, E-Commerce Beratung, Content-Management |
So profitiert bardusch vom Architektur-Consulting
von der generellen Systemfrage hin zu CMS und Frontend-Schicht als technologischem Hebel
mit einem eindeutig definierten Zielbild für die Weiterentwicklung der Plattform
durch methodenstarke Workshops und transparente Entscheidungsdokumentation
inklusive MVP-orientierter Roadmap und strukturierter Planung für die Realisierung
mit klaren Mandantenkonzepten und einer Architektur für individualisierte Kundenshops
Projektrahmen
Über bardusch
Seit mehr als 150 Jahren ist bardusch der verlässliche Partner fürs Textilmanagement. Das 1871 gegründete Familienunternehmen kleidet nicht nur die Belegschaft ein, sondern kümmert sich um alles, was in Bezug auf Textilien anfällt. Bardusch wäscht, pflegt und stellt vor allem sicher, dass jeder Artikel immer wieder rechtzeitig im richtigen Spind liegt.
Mit viel Erfahrung und einem umfassenden Angebot, das von Berufsbekleidung und Schutzkleidung über Wäsche für Gastronomie, Hotellerie und das Gesundheitswesen bis hin zu Reinraumtextilien reicht, unterstützt bardusch Unternehmen aller Größen in einer Vielzahl von Branchen mit maßgeschneiderten Lösungen – und das europaweit.
Ausgangslage
Bardusch setzte eine Multimandanten-Plattform auf Basis von SAP Commerce ein, über die verschiedene Kundengruppen ihre jeweiligen Bedarfe mit eigenen Shops decken. Das Frontend war jedoch veraltet, die Mandantenfähigkeit zu begrenzt und schnelle Rollouts waren nur eingeschränkt möglich.
Zugleich sollte die E-Commerce-Landschaft so weiterentwickelt werden, dass sie die strategische Neuausrichtung der Vertriebskanäle trägt und ein Kundenerlebnis bietet, das heute überzeugt und für morgen flexibel bleibt.
Herausforderungen
Die bestehende Architektur verursachte hohe IT-Aufwände, bot aber nur begrenzte Möglichkeiten für Skalierung und Anpassungen. SAP Commerce sollte als Shopsystem nicht pauschal ersetzt, sondern hinsichtlich seiner zukünftigen Rolle fundiert evaluiert werden.
Die Herausforderung lag darin, ausgehend von der Unzufriedenheit mit dem bestehenden Setup eine klare Lösungsstrategie abzuleiten. Mit einer gemeinsamen Vorphase galt es, zukunftsfähige Alternativen bezüglich Architektur sowie CMS- und Frontend-Technologie zu identifizieren.

Vom Systemaudit zur modernen Zielarchitektur
Discovery und Zielbild
In gemeinsamen Discovery-Workshops definierten bardusch und dotSource zentrale Use-Cases und das künftige Rollenmodell der Plattform. Im Fokus standen dabei unterschiedliche Nutzergruppen, wie etwa Textilverantwortliche und Endkunden, um deren Anforderungen klar im Zielbild zu verankern.
Systemaudit SAP Commerce
Die Commerce-Experten von dotSource analysierten die bestehende Multimandanten-Plattform technisch und fachlich. Das Audit zeigte, welche Stärken SAP Commerce als Backend hat und wo Grenzen sowie Modernisierungsbedarfe des bestehenden Setups liegen.
Architekturprinzipien definieren
Anhand der gemeinsamen Analysen wurden zentrale Architekturprinzipien erarbeitet. Die Wahl fiel dabei auf einen Headless- und Composable-Ansatz. Dieser bildet für bardusch eine belastbare Basis für weitere Technologieentscheidungen.
CMS und Frontend auswählen
In einer strukturierten Systemauswahl wurden Storyblok als leistungsstarkes Headless-CMS und Nuxt.js/Vue.js als performante Frontendtechnologie ausgewählt. So legten bardusch und dotSource eine moderne Content- und Präsentationsschicht fest, ohne das existierende Commerce-Backend ersetzen zu müssen.
White-Label-Ansatz konzipieren
Gemeinsam wurde ein White-Label-Konzept entwickelt, das verschiedene Kundenshops auf einer zentralen Plattform ermöglicht. Spezifische Mandantenanforderungen können darüber klar getrennt und zugleich effizient anhand einer gemeinsamen Technologie bedient werden.
Scoping und MVP-Roadmap
Zum Abschluss der Vorphase entstanden ein detailliertes Scoping für die Umsetzung und eine MVP-orientierte Roadmap. Diese Struktur ermöglicht es bardusch, Schritt für Schritt die neue Architektur zu realisieren und früh Mehrwerte zu schaffen.
Deep Dives zum Projekt
Audit SAP Commerce Cloud
Im Systemaudit analysierten die dotSource-Experten die bestehende auf SAP Commerce basierende Multimandanten-Plattform nach technischen und strategischen Gesichtspunkten. Dabei zeigte sich, dass viele fachliche Prozesse stabil laufen und SAP Commerce als Backend weiter tragfähig ist.
Das Projektteam hinterfragte darum bewusst den ursprünglich angedachten Scope, ein neues Commerce-System auszuwählen, und rückte stattdessen die CMS- und Frontend-Schicht in den Fokus. So entstand eine Entscheidungsgrundlage, die Risiken eines vollständigen Replatformings vermeidet.
Systemauswahl trifft Flexibilität
Auf Basis des Audits richteten bardusch und dotSource den Blick auf die Auswahl einer passenden Content- und Präsentationsschicht: Mit Methoden wie Technologieradar, Capability-Mapping und Architecture Decision Records (ADRs) erarbeitete das Projektteam eine belastbare Shortlist anhand von Business-, IT- und Zukunftsfähigkeitskriterien.
Gleichzeitig bleibt die Architektur flexibel genug, um auf laufende Veränderungen im ERP-Umfeld von bardusch sowie aktuelle Anpassungen in der Daten- und Systemstruktur reagieren zu können.
Eine Plattform, viele Mandanten
Mit dem konzipierten White-Label-Ansatz kann bardusch künftig verschiedene Kundenshops auf einer gemeinsamen Plattform abbilden. Im Mittelpunkt stehen dabei klare Mandantenanforderungen, wiederverwendbare Bausteine sowie ein Setup, das auch neue Kundenszenarien effizient umsetzen kann.
Das Projektteam modellierte dafür typische Abläufe der Zielgruppen und überführte sie in ein skalierbares Mandantenkonzept. Die so geplante Plattform ermöglicht individuell passgenaue Kundenshops, ohne jedes Mal bei null zu starten.
Composable-Architekturberatung mit klarem Fahrplan
Die gemeinsame Vorphase mit dotSource hat bardusch geholfen, den ursprünglichen Replatforming-Gedanken im E-Commerce zu hinterfragen und stattdessen einen klaren Kurs für eine Composable-Architektur zu setzen.
Mit einem abgestimmten Zielbild, konkreten Technologieentscheidungen sowie einer MVP-orientierten Roadmap kann bardusch die bestehende Shoplösung nun gezielt weiterentwickeln, statt das System auf einen Schlag zu ersetzen.
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- Bereichsübergreifende Expertise: Digitale Strategie, Frontend- und Backend-Entwicklung – alles aus einer Hand
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