
Business Summary
Die Walter AG ist ein weltweit tätiger Hersteller von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanungstechnik.
Das Unternehmen verwaltete mehr als 40.000 Produkte und über 17.000 Assets in einer bestehenden Stibo-STEP-Landschaft, die das gewünschte Zielbild noch nicht vollständig abbildete.
Gemeinsam mit dotSource wurde Stibo STEP weiterentwickelt. Produktdaten lassen sich nun zentral pflegen, Print-Kataloge automatisiert erstellen und der Onlineshop zuverlässig mit konsistenten Informationen versorgen. So entstand eine skalierbare Datenbasis, die auch internationale Anforderungen und verschiedene Ausgabekanäle besser zusammenführt.

Kunde | Walter AG |
Branche | |
Technologie | Stibo »STEP« |
Schwerpunkt | Datenmanagementsysteme PIM, DAM & MDM, PIM & MDM für Print |
So profitiert Walter von einer stabilen PIM-Basis
für Print, Shop und internationale Märkte.
von Print-Katalogen mit weniger manuellem Aufwand.
von Produkt- und Assetdaten für mehrere Kanäle
durch ein befähigtes Team
Projektrahmen
Über Walter AG
Die Walter AG steht seit mehr als 100 Jahren für Präzision in der Zerspanungstechnik. Mit Hauptsitz in Tübingen, Produktionsstätten in Nord‑ und Südamerika, Europa und Asien sowie 3.800 Mitarbeitenden versorgt Walter Kunden in mehr als 80 Ländern.
Zum Portfolio gehören Werkzeuge, Sonderlösungen und Tool‑Management‑Services für eine zuverlässige Prozessoptimierung in der Fertigung.
Ausgangslage
Walter verwaltet ein Portfolio von mehr als 40.000 Produkten mit komplexen Produktinformationen und einem umfangreichen Asset‑Fundus. Das initial implementierte Stibo‑System war prinzipiell vorhanden, das Projektziel jedoch nicht erreicht: viele Standardfunktionen blieben ungenutzt, wesentliche Prozesse waren über Code realisiert und das Datenmanagement wies Inkonsistenzen auf. Deshalb beauftragte Walter dotSource mit einem Audit zur Bestandsaufnahme und der Weiterführung der Implementierung.
Herausforderungen
Die größte Herausforderung bestand darin, ein gewachsenes PIM-System aus einer unpassenden Umsetzung herauszuführen und wieder auf eine robuste, wartbare Basis zu stellen.
Gleichzeitig musste dotSource die fachlichen Anforderungen von Walter so übersetzen, dass daraus ein System entsteht, das flexibel bleibt und sich ohne ständige Entwicklerunterstützung weiterführen lässt.

Von veralteter Struktur zur skalierbaren E-Commerce-Lösung
Analyse der Ausgangssituation
dotSource analysierte die bestehende Stibo-STEP-Umgebung im Detail und prüfte, welche Strukturen, Datenlogiken und Prozesse für die weitere Entwicklung relevant waren. Ziel war es, die Ausgangslage fachlich und technisch so zu verstehen, dass darauf eine wartbare und belastbare PIM-Lösung aufgebaut werden konnte.
Definition des Zielbilds
Gemeinsam mit Walter definierte dotSource die fachlichen Anforderungen und das technische Zielbild für die Weiterentwicklung des Systems. Dabei ging es nicht nur um einzelne Funktionen, sondern um eine PIM-Landschaft, die Produktdaten langfristig stabil, konsistent und für verschiedene Ausgabekanäle nutzbar macht.
Nutzung von Standardfunktionen
dotSource setzte den „Configuration first“-Ansatz konsequent um und verlagerte Funktionen, die sich standardnah abbilden ließen, aus dem Code in die Konfiguration. Dadurch wurde das System robuster, leichter wartbar und besser anpassbar für künftige Anforderungen.
Befähigung des Teams
In Workshops, Sprints und enger Abstimmung mit dem Walter-Team vermittelte dotSource nicht nur die technische Lösung, sondern auch das Verständnis für die tägliche Arbeit im System. So konnte Walter schon während des Projekts beginnen, Konfigurationen selbst zu übernehmen und die Lösung schrittweise eigenständig weiterzuführen.
Automatisierung von Print-Prozessen
Ein zentraler Fokus lag auf der Anbindung der Produktdaten an die priint:suite von Werk II, damit Walter Print-Kataloge direkt aus dem PIM-System erzeugen kann. So entstehen aus zentral gepflegten Daten automatisiert Publikationen mit bis zu 2.500 Seiten und Ausgaben in über 20 Sprachen.
Anbindung weiterer Systeme
dotSource verband das PIM-System mit dem Walter-Onlineshop auf SAP-Commerce-Basis sowie mit dem externen DAM-System. Dadurch stehen Produktdaten, Metainformationen und Assets kanalübergreifend konsistent zur Verfügung und können effizient für Shop, Onlinekatalog und externe Partner genutzt werden.
Mehr Transparenz und bessere Steuerung der Datenprozesse
Erfolgreiche PIM‑Projekte brauchen mehr als Technik: klare Kommunikation, Requirement‑Engineering und ein iteratives Vorgehen sind entscheidend. Mit der Neuausrichtung durch dotSource verfügt Walter heute über eine belastbare Datenplattform für Print, E‑Commerce und internationale Märkte; künftige Maßnahmen werden Teilautomatisierungen (z. B. Übersetzungsprozesse) und die Begleitung der anstehenden SAP S/4HANA‑Migration umfassen.
Gehen auch Sie den nächsten Schritt und profitieren Sie von
- Einer klaren Datenstruktur für komplexe Produktportfolios
- Mehr Tempo bei der Pflege und Veröffentlichung von Produktinformationen
- Einer besseren Grundlage für kanalübergreifende Datenprozesse
- Weniger Medienbrüchen zwischen Fachbereichen, Shop und Print
Online-Beratungsgespräch Datenmanagementsysteme
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